Verloren

Tulpen-Frühling-Gedichte-7 Verloren-Verloren

 

Es gibt so viele Menschen, Vater, die dich zwar kennen,

aber nur so Wenige, die dich tatsächlich ihren Heiland nennen.

Sehnlichst wünsche ich mir, dass sie sich bekehren,

zu dir kommen und deinen Namen ehren.

Sie wissen gar nicht, Vater, wie sehr du sie liebst,

dass sie dir ihr Leben zu verdanken haben, dass du ihnen Atem gibst.

 

Du klopfst an ihre Herzen, Vater, doch sie machen nicht auf,

sie könnten ewig leben, doch sie gehen lieber drauf.

Warum wollen sie nicht glauben, warum nicht verstehn?

Dabei können sie deine Herrlichkeit mit ihren Augen sehn.

Vater, bitte gib diesen Menschen Verstand,

öffne ihre Augen und führe sie an deiner Hand.

Sie stellen sich taub, stellen sich blind,

für sie ist Gottes Wort nur wie ein bösartiger Wind.

Wie schön wäre es doch, wenn sie endlich verstünden,

dass du gestorben bist, für ihre Sünden.

Vater, doch ich glaube ganz fest daran,

irgendwann, ich weiß nicht wie lange es dauert…doch sie rufen DICH an!

Olga Wetzler, 09.10.2005