Ich träume…

Tulpen-Frühling-Gedichte-11 Ich träume...-Ich träume...

Ich träume von einer wunderschönen Welt,

die Leute sind glücklich, sie brauchen kein Geld.

Sie lächeln, sie spielen, sie sind einfach froh,

sie grüßen einander mit freundlichem „Hallo“.

Jeder Tag erfüllt sie mit Kraft,

die sie zum Leben erweckt und in ihnen Freude verschafft.

Was ist es, das sie so glücklich macht?

Was ist es bloß, das in ihnen diese Freude entfacht?

Man sieht, dass in ihnen etwas brennt,

ein gewaltiges Feuer, wie es kein Anderer kennt.

Dieses Feuer kommt nicht von irgendwo,

es ist ihnen nicht angeboren oder so…

 

Es gibt Jemanden, der in Ihnen wohnt,

und gleichzeitig oben im Himmel thront.

Er weiß was sie fühlen, wie sie denken, wer sie sind,

jeden Einzelnen liebt er wie sein eigenes Kind.

Und sie lieben ihn und nicht das Leben,

er ist es wonach sie mühsam streben.

Einfach alles…ihr ganzes Leben,

haben sie ihm aus Liebe gegeben.

 

Denn das Gleiche hat er für sie gemacht,

nur damit das Feuer auch in ihnen entfacht.

Diese Leute haben einen Sinn im Leben,

sie wollen alles was sie haben ihm übergeben.

 

Dann komm ich ins grübeln und denk vor mich hin,

was ist in meinem Leben eigentlich der Sinn?

Ich werde wach, mein Traum ist vorbei,

und ich fühle mich anders…irgendwie frei.

Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll,

mein Herz ist voller Liebe, es ist einfach wundervoll!

Jetzt weiß ich, was mir die ganze Zeit fehlte,

die Frage nach dem Sinn im Leben, die mich quälte.

Doch jetzt habe ich erst erkannt,

ich brauche auch seine schützende Hand.

Ihm will auch ich einfach alles geben,

und mit ihm zusammen bis in die Ewigkeit leben.

 

Olga Wetzler, 21.04.2005